Der Raspberry

Der Raspberry 1

Der von mir eingesetzte Raspberry Pi 3B ist per LAN über das Freifunk-Netz mit OpenVPN an eine feste IPv4 angebunden. Die WLAN-Schnittstelle verbindet den Raspberry mit dem lokalen Netzwerk.

Mailversand

Die Hauptaufgabe des Raspberry besteht darin, meinen E-Mail-Versand abzuwickeln. Daher auch die feste IPv4, die einen PTR-Record (Rückwärtsauflösung der IP zum Namen) auf den Servernamen hat. Ohne den PTR-Record und feste IPv4 kann man heutzutage de facto keine einzige Mail versenden, da die annehmenden Mailserver peinlich genau auf Einträge bei spamhaus.org und den PTR-Record achten.

Da der Raspberry aber zu schwach auf der Brust ist, um auch die Spam- und Virenfilter zu stemmen, benutze ich ihn nur zum Mailversand. Der Mailempfang wird über den Hauptserver gemacht.

Für den Fall, dass der Hauptserver down ist (Stromausfall, kein Internet, Wartungsarbeiten), ist der Pi so eingestellt, dass er ankommende E-Mails zwischenspeichert. Dazu ist der Pi als zweiter Mailserver im DNS eingetragen (MX-Record).

CUL und nanoCUL

Eine weitere Aufgabe des Pi ist es, für FHEM die Luftschnittstellen zur Verfügung zu stellen. Dafür sind in den USB-Steckplätzen ein CUL (für WMBUS-Nachrichten) und ein nanoCUL (für HomeMatic-Nachrichten) eingesteckt. Diese werden mit ser2net für FHEM bereitgestellt.

Stromversorgung

Derzeit wird der Pi mit einem alten Smartphone-Ladegerät mit Strom versorgt. Probleme mit dem WLAN deuten aber darauf hin, dass die Stromversorgung wohl nicht ausreichend ist, um den Pi und die USB-Geräte ausreichend zu versorgen. Daher wird demnächst die Stromversorgung auf ein Raspberry-Netzteil umgestellt.

Ich habe dem Pi ein neues Netzteil gegönnt. Das Originalnetzteil liefert 5,1 Volt bei 2,5 Ampere. Bis jetzt läuft alles super.

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